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Krankhafte Angst - Entstehung der irrationalen Angst

Entstehung der irrationalen Ängste

Warum diese Urangst noch heute

Wie vorher beschrieben, stecken diese Urängste in jedem Menschen. Nur kommen sie bei jedem unterschiedlich zum tragen. Eine Theorie ist es, durch erlerntes Verhalten in der Kindheit diese Ängste zu wecken und im Laufe der Jahre zu entwickeln.

Als Kleinkind sind wir weitestgehend ohne Ängste in der Form, die wie vor beschrieben sind. Ein Neugieriges Kind berührt schon einmal die heiße Herdplatte, springt im Restaurant beispielsweise herum ohne sich etwas zu denken und vieles mehr. Wird dieses durch Erziehung unterbunden, wie beispielsweise durch Androhung von Strafen lernt das Kind, sich anders zu verhalten. Nachdruck bekommt dieses, wenn „Strafen“ hinzukommen, gleich ob physischer oder psychischer Natur. Einige Beispiele sind Sätze wie „Mama hat dich nicht mehr lieb wenn du dies oder jenes tust oder nicht tust“ oder „du bist aber gar nicht lieb“. Dies kann Ängste verursachen, mit denen viele heute noch zu tun haben wie, Angst nicht geliebt oder gemocht zu werden, Angst vorm Alleinsein und ähnliches. Also verhält sich das Kind so wie es die meiste „Liebe“ bekommt, gleich ob dies ihrem naturell entspricht oder nicht. Es schränkt sich also selber ein, weil es dies muss und dieses erlernte Verhalten spiegelt sich in vielen Angstsituationen heute wieder. Eine Art „Angst vor Konsequenzen“.

Im Laufe der Jahre behalten wir diese Denkmuster und somit die Einschränkungen bei. Man bleibt ruhig sitzen im Restaurant, man macht kein „aufhebens“ (was sollen nur die anderen von einem denken) und geht nicht in den Laden zurück und tauscht die Hose um, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dies kann ein Nährstoff sein, der die Urängste zum Leben erweckt. Die Angstspirale wird dabei meistens durch ein oder mehrere Ereignisse angestoßen, die den Menschen emotional belasten.