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SOS - Soforthilfe bei Panikattacken

Die besten Maßnahmen gegen Panikattacken | So bekämpfen Sie die Angst

Panikattacken sind weit verbreitet und gehen für die Betroffenen mit einem enormen Leidensdruck einher. Schließlich sind Panikanfälle mit einem starken Angstgefühl sowie verschiedenen Symptomen verbunden. Wir gehen in unserem heutigen Ratgeber auf die wichtigsten Ursachen von Panikattacken ein und verraten Ihnen, wie man diese mit einfachen Maßnahmen bewältigen kann.

Was genau sind Panikattacken?

Bei einer Panikstörung, auch „paroxysmale Angst“ genannt, handelt es sich um Angstattacken, die anfallsartig auftreten. Panikanfälle sind häufig mit zahlreichen körperlichen Begleiterscheinungen verbunden, die jedoch schnell wieder abklingen. Betroffene haben häufig das Gefühl, zusammenzubrechen oder das Bewusstsein zu verlieren. Nicht selten werden Panikanfälle in Verbindung mit Agoraphobie beobachtet. In diesem Fall haben die Betroffenen große Angst vor Menschenmassen und suchen demnach nur selten öffentliche Plätze auf.

Häufig manifestiert sich eine sogenannte Angst vor der Angst. Dies bedeutet, dass die Patienten durch die Angst vor der nächsten Panikattacke die angstauslösenden Situationen meiden. Wenn Sie Ihre Ängste mit natürlichen Mitteln behandeln möchten, werden Sie auf https://www.meinwegausderangst.de/panikattacken-medikamente-rezeptfreie/ fündig. Die pflanzlichen Mittel lassen sich problemlos anwenden und werden rezeptfrei zur Verfügung gestellt.

Gut zu wissen: In einigen Fällen können Panikattacken als Folge einer Depression in Erscheinung treten. In diesem Fall sind die Panikattacken jedoch nur ein Symptom, sodass die Grunderkrankung behandelt werden muss.

So fühlen sich Panikattacken an

Betroffene nehmen eine Panikattacke als überaus intensiv wahr und fühlen sich dem Angstgefühl oftmals ausgeliefert. Folgende Symptome treten bei Panikanfällen besonders häufig auf:

  • Erhöhter Herzschlag

  • Schweißausbrüche

  • Hitzewallungen

  • Innere Unruhe

  • Atemprobleme

  • Übelkeit

  • Benommenheit

  • Schmerzen im Brustkorb

Die Beschwerden können so intensiv ausfallen, dass die Angst-Patienten von einer wahrhaftigen Todesangst übermannt werden. Während einige Betroffene sich benommen und geschwächt fühlen, erleben andere Personen regelrechte Hitzewallungen. Nach rund zwanzig Minuten lassen die Beschwerden langsam nach und die Panikattacke ist vorüber.

Wichtiger Hinweis: Jeder Betroffene erlebt Panikattacken anders. In einigen Fällen überwiegt das reine Angstgefühl, während andere Personen hauptsächlich über körperliche Symptome klagen.

Was sind die Ursachen von Panikattacken?

Bisher konnten die Einflussfaktoren einer Panikstörung noch nicht vollständig erforscht werden. Allerdings wird vermutet, dass genetische Faktoren eine Angststörung begünstigen können. Auch übermäßiger Stress sowie anhaltende Sorgen können zu dem Auftreten von Panikattacken beitragen. Individuelle Persönlichkeitsmerkmale spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle für dieses Krankheitsbild. So sind ängstliche Personen besonders anfällig für eine Panikstörung. Auch bei Personen, die im Laufe ihres Lebens ein Trauma erlebt haben, wird oftmals eine Panikstörung beobachtet. Insbesondere Traumata in der Kindheit gelten hier als wichtige Ursachen für die Entstehung einer Angsterkrankung.

Unser Tipp: Angsterkrankungen lassen sich heutzutage sehr gut behandeln. Insbesondere im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie können schnelle Erfolge erzielt werden.

Gute Nachricht - Panikattacken an sich sind harmlos

Betroffene sollten sich immer wieder bewusst machen, dass eine Panikattacke absolut harmlos und nicht gefährlich ist. Schließlich dient Angst dem eigenen Schutz und ist daher als Überlebensinstinkt unverzichtbar. Sobald der Mensch eine Gefahr wittert, wird Adrenalin freigesetzt und die Pulsfrequenz erhöht sich. Der Körper stellt sich automatisch auf eine Flucht- bzw. Angriffssituation ein. Bei einer Panikattacke wird dem Körper fälschlicherweise Gefahr signalisiert, sodass dieser mit entsprechenden Angstsymptomen reagiert. Allerdings hält der Panikanfall nur wenige Minuten an, sodass der Körper anschließend wieder zur Ruhe kommt.

Gut zu wissen: Angst ist ein wichtiges Gefühl und für den Menschen nicht gefährlich. Daher sollten sich Betroffene immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Symptome nach kurzer Zeit wieder nachlassen.

Diese Tipps helfen bei Panikattacken sofort

Sofern Sie mit einer Panikattacke konfrontiert werden, können Sie sich auf ganz einfache Art und Weise selbst beruhigen. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen.

Konzentriertes Atmen

Fokussieren Sie sich auf Ihre Atmung und zählen Sie bis vier. Nun halten Sie inne und zählen bis acht. Anschließend lassen Sie die Luft langsam durch den Mund entweichen und wiederholen die Übung. Durch die bewusste Atmung werden Sie automatisch entspannter.

Gönnen Sie sich eine Erfrischung

Panikattacken sind nicht selten mit Hitzewallungen verbunden. Daher kann es ratsam sein, etwas kaltes Wasser ins Gesicht oder auf die Unterarme zu träufeln. Durch die Erfrischung wird die Herzfrequenz verlangsamt und der Körper wird automatisch in den Ruhemodus gefahren.

Lenken Sie sich ab

Grundsätzlich sollten Sie sich bei einer nahenden Panikattacke gezielt ablenken. Schreiben Sie eine SMS an Ihre beste Freundin oder lenken Sie sich mit einer spannenden App ab. Auch das Gespräch mit Bekannten wirkt häufig sehr beruhigend.

Den Gedankenkreisluaf durchbrechen

Lassen Sie destruktive Gedanken nicht zu und sagen Sie laut „Halt“, sobald sich eine Panikattacke anbahnt. Mit dieser Übung durchbrechen Sie den Gedankenkreislauf und lenken sich gezielt von der Angst ab.

Fäuste formen

Sollten sich Angstgefühle einmal unterwegs bemerkbar machen, können Sie diese ganz einfach blockieren. Ballen Sie hierfür Ihre Fäuste und zählen Sie bis zehn. Anschließend entspannen Sie Ihre Hände wieder. Durch diesen Wechsel können Sie innerer Anspannung gezielt vorbeugen.

Machen Sie eine kurze Pause

Wenn Sie ein Angstgefühl beschleicht, sollten Sie sich eine kurze Pause gönnen und stehenbleiben bzw. sich hinsetzen. Holen Sie tief Luft und blenden Sie Ihre Umwelt für einen Moment aus. Sobald Sie zur Ruhe gekommen sind, können Sie Ihren Weg fortführen.

Mit folgenden Schritten die Panikattacken überwinden

Damit Sie auch langfristig der Entstehung von Panikattacken vorbeugen können, sollten Sie einige Rituale in Ihren Alltag einbauen.

Ernähren Sie sich gesund

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und vermeiden Sie jegliche Drogen, wie beispielsweise Alkohol oder Nikotin. Auch Koffein sollten Sie nur in Maßen genießen. Schlafen Sie ausreichend und gönnen Sie sich regelmäßige Ruhepausen.

Treiben Sie Sport

Sport stärkt das Selbstvertrauen und kommt Ihrer Gesundheit in vielfacher Hinsicht zugute. Zudem bauen Sie beim Sport gezielt Stress ab und verbessern automatisch die Schlafqualität.

Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen
Machen Sie sich immer wieder bewusst, dass Sie Ihrem Körper vollends vertrauen können. Meiden Sie keine unangenehmen Situationen, sondern stellen Sie sich Ihrer Angst. Sie werden schnell feststellen, dass Ihre Ängste unbegründet sind.

Scheuen Sie sich nicht vor professioneller Hilfe

Häufig liegen den Ängsten verschiedene Ursachen zugrunde. Daher kann es ratsam sein, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch die verschiedenen Therapieansätze lassen sich bei Angsterkrankungen häufig schnelle Behandlungserfolge erzielen.

Fazit: Ängste lassen sich gut in den Griff bekommen

Panikattacken rauben den Betroffenen nicht selten die Kräfte und werden demnach als sehr unangenehm wahrgenommen. Allerdings lassen sich Panikanfälle mit einfachen Methoden gut in den Griff bekommen. Somit stehen die Chancen gut, dass die Betroffenen schon bald ein angstfreies Leben führen können.

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