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Depressionen und Nährstoffe | angst-und-panik.de

Depressionen und Nährstoffe

Mit den richtigen Nährstoffen gegen depressive Verstimmungen vorgehen

Fehlende Motivation, Schlappheit und eine negative Grundstimmung kennen hierzulande Millionen Menschen in den Herbst- und Wintermonaten. Hierbei muss es sich nicht um eine ausgeprägte Depression handeln, dennoch sind depressive Verstimmungen in der kalten und dunklen Jahreszeit keine Seltenheit. Oft wird übersehen, dass diese auch körperliche Ursachen aufweisen. So kann der Körper im Winter oft nicht genügend Vitamin D synthetisieren, auch die Versorgung mit anderen Nährstoffen bleibt auf der Strecke. Mit den richtigen Vitaminen und Mineralien lässt sich ein grundlegender Beitrag gegen den typischen Winter-Blues leisten.

Mikronährstoffe mit großer Bedeutung bei Verstimmungen

Erschöpfung, Müdigkeit und eine negative Grundstimmung sind über die kalte Jahreszeit hinweg kein Zufallsprodukt. Nährstoffe sind bei einer depressiven Verstimmung wichtig, da sie Einfluss auf den Botenstoffhaushalt im Gehirn nehmen. Der Ausstoß von Hormonen wie Serotonin und Dopamin wird durch die Ernährung und äußere Faktoren beeinflusst, wobei die kalte Jahreszeit und fehlendes Sonnenlicht für einen anderen Hormonhaushalt als der warme Sommer sorgen.

Ob es zu einer depressiven Verstimmung oder bei längerer Dauer zu einer vollwertigen Depression kommt, hängt nicht einzig von der Ernährung ab. Die genetische Veranlagung, Stress im Arbeitsumfeld und eine unter Heizungsluft und Grippe leidender Organismus wird mit vielen hormonell wirkenden Faktoren zu kämpfen haben. Dennoch sollten Sie Körper und Psyche durch eine ausreichende Zufuhr der richtigen Nährstoffe entlasten.

Depression und depressive Verstimmung voneinander abgrenzen

Der Begriff Depression ist zu einem Schlagwort im Bereich psychischer Erkrankungen geworden, jedoch sehr detailliert zu betrachten. So treten Depressionen in verschiedenen Lebensphasen auf und sind beispielsweise als temporäre Erscheinung nach dem Tod eines geliebten Menschen ganz natürlich.

Hiervon abzugrenzen ist eine depressive Verstimmung als kurze und häufig saisonal bedingte Episode. Geprägt von einem allgemeinen Stimmungstief und dem fehlenden Interesse, aktiv am Leben teilzunehmen, zieht die Verstimmung oft eine Vielzahl weiterer Symptome mit sich. Hier heißt es, auf verschiedene Weise gegenzusteuern und verstärkt auf eine bewusste Ernährung mit der Zufuhr wichtiger Mikronährstoffe zu achten.

Ausgleich über die Wintermonate hinweg finden

Auch der Staat hat längst die Wichtigkeit einer Förderung der psychischen Gesundheit erkannt und regt beispielsweise Förderprogramme durch Unternehmen an. Den wichtigsten Beitrag leisten Sie jedoch selbst, wobei es oft nicht zu einer temporären Einnahme von Anti-Depressiva kommen muss. Achten Sie stattdessen verstärkt auf die Ernährung, gönnen Sie sich Stunden an der frischen Luft und finden Sie die Motivation, mit Freunden und Familie Unternehmungen zu planen. Mit vielen kleinen Schritten lässt sich am einfachsten die depressive Verstimmung über die Wintermonate hinweg angehen.