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Albträume - Die Angst vor dem einschlafen | angst-und-panik.de

Albträume

Wie Sie die Angst vor dem Einschlafen verlieren

Albträume hat jeder irgendwann schon mal erlebt. Sie sind nichts Ungewöhnliches und beeinträchtigen das Leben des Träumenden in der Regel auch nicht. Werden Albträume aber zur Gewohnheit, kann sich eine Angst vor dem Einschlafen entwickeln. Betroffene fürchten sich vor dem Schlaf, weil sie Angst vor dem nächsten Albtraum haben. Getreu dem Motto: Wer nicht schläft, kann auch nicht schlecht träumen. Wie Sie die Angst vor dem Einschlafen verlieren, oder mindern können, nachfolgend ein paar hilfreiche Tipps.

Führen Sie ein Traumtagebuch und gehen Sie der Ursache auf den Grund
Bei auf Albträume zurückzuführende Angst vor dem Einschlafen helfen viele Tipps bei Schlafstörungen leider nicht mehr. Stellen Sie sich Ihren Albträumen. Dies gelingt Ihnen, indem Sie ein Traumtagebuch führen. In diesem halten Sie nicht nur so viele Details wie möglich Ihrer Angst und Panik auslösenden Träume fest. Vielmehr werden Sie auch aktiv und gestalten die „Handlung“ aus. Ersetzen Sie beispielsweise das beängstigende Ende – falls vorhanden – durch ein Schönes und lassen Sie Menschen auftreten, die Ihnen im Traum in schwierigen Situationen helfen. Dies vertreibt Ihre Ängste ebenso wie das Hervorholen verborgener Sehnsüchte und Angstgefühle. Wo diese herkommen, ist entscheidend. Denken Sie darüber nach und führen Sie mit Verwandten und Freunden Gespräche.

Entspannung vor dem Einschlafen

Viele Albträume gehen auf Sehnsüchte, Ängste und Stress zurück. Jene stauen sich mit der Zeit an, werden aber nicht abgebaut. Die Folge: Ihre Seele versucht, damit in der Nacht umzugehen, was dann zu beängstigenden Träumen führt. Nehmen Sie sich als Betroffener die Zeit und bringen Sie Ihren Körper sowie Ihre Psyche „runter“. Schalten Sie während sportlicher Aktivität ab, machen Sie Yoga oder einen gemütlichen Spaziergang. Die Wirkung kann sich aber nur entfalten, wenn auch Ihre Schlafumgebung stimmt. Belasten Sie Ihren Körper beispielsweise mit digitalen Weckern, Handystrahlung oder unkomfortablen Kopfkissen, trägt das nicht zu Ihrer Entspannung bei.

Albträume als Chance begreifen ...

... und mit der WILD-Technik besiegen
Die Angst davor, Angst durch nächtliche Albträume zu bekommen, ist eine psychische Belastung. Demnach wirken Sie dieser auch auf dieser psychischen Ebene entgegen. Begreifen Sie jeden auch noch so beängstigenden Albtraum als Chance, etwas über sich zu lernen. Indem Sie konkret nach einem „tieferen Sinn“ hinter jedem Albtraum suchen, ändern Sie Ihre Einstellung zielführend. Von vielen Menschen als hilfreich bewertet ist die Fähigkeit, Träume aktiv zu kontrollieren: Mit der WILD-Technik steuern Sie Ihre Träume teils bewusst in wachem Zustand. Helfen dieses Klarträumen und die weiteren Tipps nicht, sollten Sie über professionelle Hilfe nachdenken. Viele Betroffene scheuen allerdings den Gang zum Psychotherapeuten, weil sie sich die Frage stellen: Was passiert in einer Psychotherapie? – eventuelle Sorgen sind unbegründet.