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Angst im und vor dem Alter

Depressionen und Angst im Alter

Man schätzt, dass über ein Viertel der Menschen die über 65 Jahre und älter sind, an einer psychischen Erklrankung leiden. An erster Stelle sind hier sicherlich Depressionen zu nennen. Gleich dahinter oder auch vermischt, findet man häufig eine Angststörung, die mehr oder weniger ausgeprägt ist.

Ob in jungen oder in hohem Alter, die Symptome der Angst sind im Grunde gleich und unterscheiden sich nicht signifikant. Die Ursachen der Angststörung können aber vielfältiger sein. Viele alte Menschen haben z.B. den Krieg als Kinder noch miterlebt, dabei nahe Verwandte verloren, Bombennächte durchgestanden. Solche traumatischen Ereignisse verarbeitet jeder für sich anders und es ist nicht selten, dass Betroffene bis ins hohe Alter nie darüber sprechen. Dennoch sind diese Traumatas für die Psyche nicht vergessen und kommen im letzten Abschnitt des Lebens hoch. Natürlich ist dies nur 1 Beispiel unter vielen möglichen Ursachen und Faktoren. Hinzukommen natürlich auch Altersarmut, Existenzängste, Angst davor "zur Last zu fallen" und viele Dinge mehr, die auch ziemlich komplex sein können. Wie man den Depressionen, auch im Alter begenen kann, Symptome und viele mehr lesen Sie hier.

Depressionen ein großes Thema im Alter

Bei alten Menschen machen sich Depressionen häufig völlig untypisch zunächst bemerkbar. Denn nicht nur Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Traurigkeit gehören zu einer Depression, sondern auch viele physissche Probleme auch - somatisch. Und die Liste kann lang sein, Hauterkrankungen, Magen- und Verdauungsprobleme, Schmerzen - all dies können Zeichen einer Depression sein. Nicht selten vergehen Jahre bis zur Diagnosestellung, Zeit die den Menschen auch "mürbe" machen kann und die Depression noch fördert in Sinne von hoffnungslosigkeit.
Deshalb sollte man diese Möglichkeit immer auch im Auge behalten. Depressionen im Alter sind nicht selten und können gut behandelt werden.

Ich habe Angst vor dem Alter

Auch das ist sehr häufig und kann zu Angstzuständen und Depressionen führen. Die Ursachen und Gründe sind verschieden, manche haben Angst vor dem "körperlichen Zerfall", Altersarmut ist auch hier ein großes Thema, oder aber auch die Angst ein Pflegefall zu werden - irgendwo im Altersheim "dahinsiechen", allein zu sein oder anderen zur Last zu fallen.
Auch die Angst davor, unnötig lange und gegen den eigenen Willen behandelt und am Leben gehalten zu werden ist häufig - gerade wenn schwere Erkrankungen hinzukommen wie Demenz, Tumore oder sonstigen. Hier sollte man auf jeden Fall einmal über eine adäquate Patientenverfügung nachdenken, mit der man im Vorfeld schon seine Wünsche und seinen Willen klar dokumentieren kann - das gibt Sicherheit. Auch das Bundesgesundheitsministerium bietet viel Informationen an, wie Broschüren ud Beratung zum "Alter im Eigenheim", Pflege und dergleichen mehr. Nutzen Sie die Angebote, denn Sie können vieles schon jetzt regeln und Informationen beugt Ängsten vor.

Holen Sie sich Hilfe

Ob Sie nun Angst vor oder im Alter haben, unter Depressionen leiden: Die gute Nachricht ist, Sie können etwas dagegen tun. Holen Sie sich fachmännische Hilfe beim Faharzt oder einem Therapeuten.
Vermeiden Sie vor allem den "Rückzug" sondern pflegen Sie soziale Kontakte. Besuchen Sie eventuell Gruppen mit Menschen, denen es ähnlich geht und reden Sie darüber. Lesen Sie Bücher zum Thema.
Angst oder Depression ist keine Schwäche, sondern es sind ernstzunehmende Krankheiten für die Sie nichts können.